Das Antidiskriminierungsgesetz

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Das Antidiskriminierungsgesetz wird von vielen als tolerante Neuerung begrüßt. Zugegeben, ich finde es richtig, wenn man Behinderte und Frauen nicht diskriminiert. Nach dem neuerdings "Gleichbehandlungsgesetz" genannten Werk darf niemand wegen seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, seiner Religion, seiner Hautfarbe und einer Behinderung bei der Arbeits- und (wie es eventuell geplant wird) Wohnungssuche benachteiligt werden. Aber einige Sachen machen mir doch Probleme: 

Wenn eine Frau, die schonmal vergewaltigt wurde, eine Wohnung in ihrem Haus vermieten möchte, so soll sie das absolute Recht haben, sie an eine Frau zu vermieten, wenn sie Angst vor Männern hat. Wenn ein Mann ein Zimmer im Obergeschoß vermieten will dann muß er das Recht haben, einen Rollstuhlfahrer abzuweisen, wenn für diesen die Treppen ein unüberwindliches Hindernis sind, z.B. bei einem Brand. Wenn eine christliche, moslemische, jüdische... Familie ein Zimmer vermieten will soll sie das Recht haben, es an einen Christen, Moslem oder Juden... zu vermieten. Wenn eine alte Oma eine Wohnung in Ihrem Haus vermieten will und sie gegen die Homo-Ehe ist, soll sie das Recht haben, sie an ein heterosexuelles Paar zu vermieten und Homosexuelle zu diskriminieren. Wenn 4 Schwule eine Schwulen-WG haben und ein konservativer Christ einziehen will, so sollen die Schwulen das Recht haben, den heterosexuellen Christen wegen seiner sexuellen Orientierung und seines Glaubens zu diskriminieren. 

Lesbisch zu lesbisch, schwul zu schwul! 

Oder anders ausgedrückt: Mir ist Harmonie wichtig, damit Streit und Konflikte vermieden werden. Wir brauchen kein Antidiskriminierungsgesetz sondern ein Psycho-Harmoniegesetz, ein Rücksichtnamegesetz! Ich weiß nicht, wie viele -zig Milliarden Euro der deutschen Volkswirtschaft durch Streß und psychische Belastungen wegen Konflikten in den Familien entgehen!

Bei der Arbeitssuche sehe ich im allgemeinen keine Probleme, aber bei kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen usw. halte ich es für wichtig, daß aufgrund der Religion diskriminiert werden darf!

Das folgende Beispiele ist sicher absurd und total überspitzt, aber ich möchte die Richtung zeigen, wo der Zug hinfährt. Es geht mir nicht darum, andere zu verletzen sondern darum, in letzter Konsequenz aufzuzeigen, was im Extremfall eintreten kann:

Nehmen wir an, bei der Deutschen Bibelgesellschaft würden sich 5 Evangelische, aber auch ein Psychologe, ein Esoteriker, ein Zeuge Jehovas, ein Anthroposoph und ein katholischer Marienverehrer bewerben, und diese würden durch das Antidiskriminierungsgesetz Recht bekommen, so könnte Matthäus 1, 18-24 etwas verfremdet klingen :-(((

Zunächst kommt die Luther-Übersetzung, dann die Antidiskriminierungsversion. Nochmal: Ich möchte niemanden beleidigen!

 

"Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Jesaja 7,14):  »Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. Und er berührte sie nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus."

 

Wenn diese Stelle von den Antidiskriminierungsevangelisten übersetzt würde könnte sie - überspitzt - so lauten:

 

Matthäus 1, 18-24: "Die Geburt des Christusbewußtseins geschah aber so: Als die unbefleckte Empfängnis, seine Mutter, mit Josef eine nichteheliche Lebensgemeinschaft eingegangen war, fand es sich, ehe er mit ihr eine Sexualpartnerschaft einging, dass sie schwanger war von der göttlichen Ursprungsenergie. Josef aber, ihr Partner, war fundamentalistisch und erzkonservativ erzogen und wollte nicht, daß die Story an die Öffentlichkeit kam, aber er hatte vor, sich eine Neue zu holen. Als er noch grübelte, siehe, da erschien ihm ein Alien der Santiner im Traum und sprach: Josef, du mit David genetisch Verwandter, bekomme bitte keine Depressionen, die heilige Muttergottes, deine Partnerin, zu dir zu nehmen; denn das Embryo ist von der kosmischen Reiki-Energie. Und sie wird einen Sohn zu Welt bringen, der soll "Herzallerliebstes Jesulein" genannt werden, denn er wird die Bevölkerung von ihren psychischen Defekten befreien. Das ist aber alles geschehen, damit erfüllt würde, was JEHOVA GOTT durch das Channel-Medium (Jesaja 7,14) gesagt hat, das da spricht:  »Siehe, ein sexuell unerfahrenes Teenie-Girl wird ungewollt schwanger werden und nicht abtreiben, und der Name des Kindes wird Immanuel sein«, das heißt übersetzt: Das kosmische Ursprungsbewußtsein mit uns. Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Alien befohlen hatte, und diskriminierte seine Frau nicht. Und er hatte keinen Sex mit ihr, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Christus-Impuls."

Wollen wir das wirklich?

 

Martin Wagner, 12.9.2006, geändert am 5.12.2008

 

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