Müssen wir vor dem Teufel Angst haben?

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Muß man vor dem Teufel Angst haben? Wenn ja, auch als Christ? Ist man als Christ nicht durch Jesus vor allen Einflüssen des Teufels bewahrt?

"Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle." Dies sagt Jesus in Matthäus 10, 28. Doch - halt! Da geht es gar nicht um den Teufel! Jesus fährt nämlich fort: "Kauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge." (Matthäus 10, 29-31)

Es geht an dieser Stelle um Gott, den wir fürchten sollen, der mächtiger ist als wir Menschen. Wer z.B. unter Hitler ermordet wurde weil er einen Juden versteck hat, dem sagt dies Jesus als Trost. Und wer unter Hitler gemordet hat, dem sagt er es als dringende Warnung. Es ist jedoch nicht Gottes Wille, daß wir laufend vor ihm zittern, wir sollen ihn und unsere Mitmenschen lieben, aber im Extremfall gilt: "Du sollst Gott mehr gehorchen als den Menschen".

Doch wie ist es mit dem Teufel?

Es gibt im Prinzip 2 verschiedene Auffassungen: 

1. Gott und der Teufel sind gleichberechtigt und kämpfen gegeneinander (Dualismus).
2. Gott hält alles in seiner Hand, der Teufel hat keine Macht.

Beide Auffassungen sind biblisch belegbar:

1.: "Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge." (1. Petrus 5,8).

2. "Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28,18).

Was stimmt? Warum gab es zum Beispiel Hitler und Auschwitz? War es das Werk des Teufels oder eines richtenden Gottes, wie es erzkonservative Christen glauben?

Ich kann mir nicht vorstellen, daß Gott Auschwitz wollte. Und wenn ja, warum wollte er dann auch Dietrich Bonhoeffer, Sophie Scholl und Oscar Schindler sowie 32.000 andere Widerstandsaktivisten, die Hitler umbringen ließ?

Ich bin sicher, Hitler war ein Diener der Hölle. Aber warum ließ Gott ihn zu, wenn ihm bzw. Jesus "alle Macht im Himmel und auf Erden" gegeben ist?

Ich weiß es nicht, aber ich sehe daran, daß der Teufel eben doch viel Macht hat. Und die über er gewaltig aus, z.B. durch Drogen, Esoterik oder Krieg.

 

Ich kann nur davor warnen, den Teufel zu unterschätzen. Wir sollen zwar nicht vor ihm zittern, sondern Vertrauen zu Jesus haben. Aber wir sollen auch nicht mit ihm spielen, das heißt uns bewußt mit ihm einlassen - insbesondere durch Okkultismus.

Wenn ein Christ z.B. meint, mit Jesus sei er vor Drogen geschützt, dann irrt er. Und genauso wenig sollte er sich von einem Esoteriker die Zukunft prophezeien lassen. Es kann sein, daß sie dann so kommt, wie es der Teufel will.

Wer aber in den Bereich des Okkultismus abgeglitten ist, dem kann nur Jesus wirklich helfen. Genauso wie wir den okkulten Bereich meiden sollen, genauso kann uns nur Jesus davon erlösen, wenn wir davon eingefangen wurden.

 

Müssen wir als Christen also vor dem Teufel Angst haben?

- Nein, wenn wir in Verbundenheit mit Gott leben und uns vor den Werken des Teufels hüten.
- Ja, wenn wir vom Weg der Gerechtigkeit abweichen und uns mit Esoterik, Okkultismus, Drogen und dergleichen einlassen.

Ein Mensch, der aus Versehen in die Fänge des Okkulten geraten ist, kann mit Jesus oft wieder davon loskommen, wenn auch schwer. Ein Mensch, der sich bewußt in den Machtbereich des Teufels begibt und abgleitet, hat es dagegen sehr viel schwerer.

 

Wenn Sie z.B. durch Geistheilen, Zukunftsprophezeiungen oder ähnlichem in den Machtbereich des Okkulten geraten sind, empfehle ich folgendes oder ein ähnliches Gebet: "Herr Jesus Christus, ich bin in die Hände des Teufels geraten und komme davon nicht los. Bitte sei mein Erlöser und nimm mich fest in Deine Hände. Amen!" Das heißt aber nicht unbedingt, daß sich alle Ihre Probleme lösen.

 

Martin Wagner, 27.8.2007

 

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